Wie ich eine KI gebaut habe, die nichts kaputt machen kann
Ich wollte Smart Home ohne Cloud, ohne App-Zirkus und ohne Kontrollverlust. Also habe ich mir Draco gebaut: eine lokale KI, die denkt, aber nichts direkt ausführt. Entscheidungen sind getrennt von Aktionen. Sicherheit entsteht durch Architektur – nicht durch Vertrauen.
Einleitung Was Wieso Warum?
Smart Home ist heute schnell erklärt:
Man kauft Geräte, installiert Apps, meldet sich irgendwo an – und hofft, dass alles so bleibt, wie es gerade funktioniert.
Genau da lag für mich das Problem.
Ich wollte Automatisierung, ohne meine Infrastruktur aus der Hand zu geben.
Ich wollte Komfort, ohne Cloud-Abhängigkeit.
Und ich wollte Systeme, die auch dann noch funktionieren, wenn niemand Updates verteilt oder Server abschaltet.
Also habe ich mir die Frage gestellt:
Was muss eine KI eigentlich wirklich können?
Die Antwort war überraschend einfach:
Sie muss verstehen, was ich will – aber sie darf nicht selbst handeln.
Was ist Draco?
Draco ist keine allwissende Super-KI und kein autonomes System.
Draco ist ein lokaler Assistent, der Sprache versteht, Absichten erkennt und Entscheidungen vorbereitet.
Alles, was über reines Denken hinausgeht, passiert außerhalb der KI.
Schalten, Regeln durchsetzen, Grenzen prüfen – das übernehmen klar definierte Systeme.
Draco denkt.
Andere handeln.
Warum diese Trennung?
Weil Fehler unvermeidlich sind.
Sprachmodelle sind stark, aber sie sind nicht unfehlbar.
Sie können sich irren, missverstehen oder Dinge „halluzinieren“.
Wenn so ein Fehler direkt an der Hardware landet, wird es schnell unschön.
Deshalb ist bei Draco die wichtigste Regel:
Kein direkter Zugriff auf irgendetwas Reales.
Sicherheit entsteht hier nicht durch Vertrauen in eine KI,
sondern durch Architektur.
Warum lokal?
Ganz einfach: Kontrolle.
- Keine externen Server
- Keine Datenabflüsse
- Keine Überraschungen durch Updates
- Kein „funktioniert nur mit Internet“
Alles läuft im eigenen Netz.
Alles ist nachvollziehbar.
Alles kann ich abschalten, ändern oder reparieren.
Also dran bleiben lohnt sich dann steigen wir noch tiefer ein